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Spielgeräte Atlas 2014/15

Kletternetze, Klettertaue, Leitern, Ketten • Prüfen Sie alle Kletterbauteile, die sich durch intensives Bespielen abnutzen, wie z. B.: Taue, Kletternetze, Strick- leitern, Ringe usw. Bei Leitersprossen muss der Durch- messer zwischen 16 und 45 mm liegen. • Ketten müssen enggliedrig sein, mit einem maximalen Öffnungsmaß von 8,6 mm. Prüfen Sie den Verschleiß an den Verbindungspunkten. Kettenlängen so wählen, dass keine Schlingen gebildet werden können. Seilbahnen • Prüfen Sie den störungsfreien Lauf der Laufkatze. • Kontrollieren Sie das Laufseil auf eventuelle Beschädi- gungen, die einen Austausch erforderlich machen (z. B. herausgelöste einzelne Drahtseile). Schmieren Sie es bei Bedarf. • Kontrollieren Sie, ob der Sitz eine Abhängung aus kunst- stoffummantelter Kette oder vergleichbarem Material hat. Bei sitzender Benutzung muss der Sitz mindestens 2,10 m Abstand vom Laufseil haben. • Bei einer Belastung mit 130 kg muss der Sitz mindestens 0,40 m Bodenfreiheit haben. Dabei muss sich das Draht- seil an jeder Stelle mindestens 2,50 m oberhalb OK fertiger Boden befinden. Die freie Fallhöhe darf in unbelastetem Zustand sitzend nicht größer als 2,00 m sein. • Der benötigte Fallraum beträgt 2,00 m links und rechts, gemessen vom Drahtseil, sowie 2,00 m nach vorne, gemessen vom Sitz am Anschlag, wenn dieser um 45° ausgelenkt ist. Der seitliche Fallraum reduziert sich konischlinear vom Anschlagpunkt des Sitzes bis zu den oben genannten 2,00 m bei Sitzauslenkung. Wasserspielanlagen • Während Frostperioden sind Wasserspielanlagen außer Betrieb zu nehmen. • Die Pumpe muss rechtzeitig nach Abstellen der Wasser- zufuhr durch einfaches Heben des Schwengels entleert werden. • Nach längerem Stillstand muss die trockene Pumpe zur Ansaugunterstützung bewässert werden. Dazu wird oben auf dem Pumpenkopf die Schraube entfernt, in dieses Loch wird solange Wasser gefüllt, bis die Pumpe wieder selbst ansaugen kann. • Die Ansaugmanschette im Pumpeninneren ist ein Ver- schleißteil, je nach Benutzungsintensität und Wasser- reinheit kann die Funktionalität nachlassen. Es muss dann eine neue Manschette eingesetzt werden. Wasser- behälter sollten öfter vollständig entleert und, wie die gesamte Wasserspielanlage, gründlich gereinigt werden. • Es ist Frischwasser einzusetzen. Nach jedem längerem Stillstand muss die Anlage wegen einer Verkeimungs- gefahr gesäubert und durchspült werden. Rutschen • Turm-Anbaurutschen sind am Einstieg mit einer Quer- sicherung in 0,60 m bis 0,90 m Höhe über dem Einsitzteil zu versehen. • Die Anbindung an das Turmpodest darf keine gefähr- lichen Öffnungen aufweisen. • Hangrutschen mit Geländertreppen müssen einen Min- destabstand von 1,00 m zur Rutschbahn haben. Die Rutschneigung sollte so gewählt werden, dass kein Wasser im Auslauf stehen bleibt. • Vorhandene ältere Rutschen sollten der neuen Norm entsprechen. Ist dies nicht der Fall, empfehlen wir einen Austausch. • Die Aufprallfläche bei Rutschen ist gemäß Detail- beschreibung der Norm Teil 3 auszuführen. 28

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