Das sollten Sie beachten!
Der Platzbedarf eines Elementes setzt sich aus der Grundfläche und der vorgeschriebenen Sicherheitszone, dem Fallraum, zusammen. Eine Überschneidung der Fallräume mehrerer Elemente ist bei vielen Geräten zulässig, sollte jedoch in Hauptspielrichtung sowie bei Schaukeln, Karussells etc. unterlassen werden (siehe DIN EN 1176). Der Fallraum ist im Grundriss gestrichelt und grau unterlegt dargestellt und kennzeichnet den Aktionsradius.
Unser Katalogangebot umfasst die von uns standardisierte Produktpalette. Darüber hinaus ist es möglich, einzelne Produkte Ihren Wünschen entsprechend, im Rahmen der TÜV-Zulässigkeit, anzupassen. Wir unterscheiden hierbei Sonderkonstruktionen, die nach Bedarf gefertigt werden, und Sonderkonstruktionen, die bedingt möglich sind. Letztere unterliegen äußeren Rahmenbedingungen (TÜV, Statik, Zusatzteile wie Rutschen oder Kletternetze). Wenn wir mit dem Auftrag einer solchen Sonderkonstruktion beauftragt werden, gehen wir mit der gleichen Sorgfalt wie bei Seriengeräten vor.
Da wir ständig bemüht sind, unsere Produkte zu verbessern, behalten wir uns konstruktive Änderungen und entsprechende Preisanpassungen vor. Bei Abweichung von der bildlichen Darstellung ist die technische Zeichnung maßgebend.
Mit dem Begriff Podest bezeichnen wir die obere Spiel- und Standfläche. Selbstverständlich können in einzelnen Spielgeräten auch mehrere Podeste nach Ihren Wünschen eingebaut werden. Mit Podesthöhe (Ph) bezeichnen wir die Höhe der Standfläche des entsprechenden Podestes zum Erdniveau.
Bei der individuellen Planung Ihrer Spielanlage sind wir Ihnen gerne behilflich. Um Ihre Kreativität technisch umzusetzen, empfehlen wir Ihnen die Erstellung eines in etwa maßstabgerechten Lageplans des zur Verfügung stehenden Geländes. Kopieren Sie den Grundriss Ihres gewählten Spielgerätes und gestalten Sie diesen nach Ihren Vorstellungen.
Selbstverständlich stehen Ihnen unsere Außendienstmitarbeiter auch für eine persönliche Beratung vor Ort zur Verfügung.
Das sollten Sie wissen!
Holz ist ein natürliches Material, welches vielen äußeren Einflüssen unterliegt. Ab dem Zeitpunkt des Einschlages unterliegt das Holz ständigen Schwankungen hinsichtlich seiner Materialkennwerte. Die Hauptproblematik liegt hier in Feuchtigkeitsschwankungen, die das Holz hinsichtlich seiner Volumenausdehnung beeinflussen.
Bei Feuchtigkeitsaufnahme quillt das Holz, bei Feuchtigkeitsabnahme schwindet es. Diese Volumenänderungen laufen gleichzeitig und dreidimensional ab, aber mit unterschiedlicher Intensität. Holz arbeitet in Richtung der Jahresringe am stärks-ten mit ca. 10% und mit ca. 5% vom Kern nach außen. Die Längenänderung in Faserrichtung beträgt ca. 2%.
Wie entstehen Trockenrisse? Die Holzfeuchte ist ständig bestrebt, sich der Umgebungsfeuchte anzunähern. Ist die Umgebungsfeuchte gering, sinkt die Holzfeuchte so lange, bis sich ein Gleichgewicht einstellt.
Den dadurch entstehenden Raumverlust versucht das Holz durch Schwinden auszugleichen. Der Holzschwund verläuft in der Länge wenig, in der Dicke doppelt und im tangentialen Umfang vierfach. Aufgrund dieser unterschiedlichen Schwundmaße werden im Holz unterschiedliche Spannungszonen erzeugt. Bei starker Feuchtigkeitsabnahme übersteigen diese Spannungen die Materialfestigkeit, es kommt zur Rissbildung.
Die durch Temperaturschwankungen und Trocknungseinflüsse entstehenden Rissbildungen und Form- bzw. Maßveränderungen, beeinflussen die Funktionseigenschaften kaum und stellen deshalb auch keinen Reklamationsgrund dar.